Das Rechenbeispiel
Gehen Sie von einem Unternehmen mit zwölf Mitarbeitern aus. Jeder verbringt durchschnittlich sechs Stunden pro Woche in internen Besprechungen. Das sind 72 Besprechungsstunden, und das ist der Nenner. Achtzehn dieser Stunden münden in einen Beschluss mit Verantwortlichem, Datum und Betrag. Zwölf Stunden führen zu einem Verantwortlichen und einem Datum ohne Betrag, diese zählen also nur zur Hälfte: sechs Stunden. Insgesamt 24 Stunden mit Beschluss, der Zähler beträgt also 72 minus 24, also 48 Stunden. Der Quotient beträgt 48 geteilt durch 72, gerundet 0,67. Multiplizieren Sie diese 48 Stunden mit Ihren internen Stundenkosten. Bei 75 Euro als Berechnungsgrundlage ergibt dies 3.600 Euro pro Woche und gut 165.000 Euro über 46 Arbeitswochen.
Rechnen Sie mit dem Führungsteam eines Scale-ups bei 4 Millionen ARR: zwölf Personen, vom VP Sales bis zum Head of Customer Success. Pipeline-Review, Roadmap-Sync, Forecast-Call: im Schnitt sechs Stunden pro Person und Woche. Das sind 72 Meetingstunden, der Nenner. Achtzehn Stunden enden in einer Entscheidung mit Owner, Datum und Betrag. Zwölf Stunden liefern Owner und Datum ohne Betrag und zählen halb: sechs Stunden. Zusammen 24 Stunden mit Entscheidung, der Zähler ist also 72 minus 24, gleich 48 Stunden. Die Quote ist 48 geteilt durch 72, gerundet 0,67. Multiplizieren Sie 48 Stunden mit Ihren internen Stundenkosten. Mit 90 Euro als Platzhalter sind das 4.320 Euro pro Woche und fast 199.000 Euro über 46 Arbeitswochen.
Rechnen Sie mit einer Spedition mit sechzig Lkw und zwölf Leuten im Büro: Disposition, Vertrieb, Finanzen, Werkstattleiter. Jeder sitzt sechs Stunden pro Woche in Frühbesprechung, Wochenrunde und Tarifrunde. Das sind 72 Stunden, der Nenner. Achtzehn enden mit Verantwortlichem, Datum und Betrag. Zwölf bringen Verantwortlichen und Datum ohne Betrag und zählen halb: sechs. Zusammen 24 Stunden mit Entscheidung, der Zähler ist 72 minus 24: 48. Die Quote ist 48 durch 72, gerundet 0,67. Bei 75 Euro internen Stundenkosten als Platzhalter sind das 3.600 Euro pro Woche und über 165.000 Euro in 46 Arbeitswochen.
Rechnen Sie mit einem Softwarehaus mit sechzehn Mitarbeitern. Zwischen Stand-ups, Sprint-Reviews, Ressourcenplanung und Kundenrunden sitzt jeder sechs Stunden pro Woche intern zusammen. Das sind 96 Besprechungsstunden, der Nenner. 24 davon enden in einer Entscheidung mit Verantwortlichem, Datum und Betrag. Weitere 24 liefern Verantwortlichen und Datum ohne Betrag; sie zählen halb, also zwölf. Zusammen 36 Stunden mit Entscheidung, der Zähler ist also 96 minus 36, gleich 60 Stunden. Die Quote ist 60 geteilt durch 96, gerundet 0,63. Multiplizieren Sie diese 60 Stunden mit Ihren internen Stundenkosten. Mit 85 Euro als Platzhalter sind das 5.100 Euro pro Woche und gut 234.000 Euro über 46 Arbeitswochen, in Stunden ohne Rechnung.
Rechnen Sie mit einem Maschinenbauer mit 180 Beschäftigten. Zehn Führungskräfte, von Konstruktion bis Service, sitzen je neun Stunden pro Woche in Projektrunden, Reviews und Planungsbesprechungen. Das sind 90 Stunden: der Nenner. Dreißig Stunden enden in einer Entscheidung mit Verantwortlichem, Termin und Betrag. Zwanzig Stunden liefern Verantwortlichen und Termin ohne Betrag und zählen halb: zehn Stunden. Zusammen 40 Stunden mit Entscheidung, der Zähler ist also 90 minus 40, gleich 50 Stunden. Die Quote ist 50 geteilt durch 90, gerundet 0,56. Mit 95 Euro interner Stundenkosten als Platzhalter sind das 4.750 Euro pro Woche und über 218.000 Euro in 46 Arbeitswochen.