Konzepte

Switch – Wie man sich verändert, wenn Veränderungen schwerfallen

Sie haben die neue Arbeitsweise dreimal erläutert. Zwei Teams wenden sie an, die übrigen nicht. Welche Frage setzen Sie am Montagmorgen auf die Tagesordnung: Warum tun diese vier Teams es nicht, oder was machen diese beiden Teams konkret anders? Das ist keine rhetorische Frage. Sie entscheidet darüber, ob Sie im kommenden Monat analysieren oder kopieren werden.

Sie haben die neue Rabattregel dreimal erklärt: Über 15 Prozent zeichnet der CFO mit. Zwei Sales-Pods halten sich daran. Der Rest nicht. Welche Frage kommt am Montag in den Pipeline-Review: warum die vier Pods sie umgehen oder was die zwei Pods tatsächlich anders machen? Die Antwort entscheidet, ob Sie den nächsten Monat analysieren oder kopieren.

Sie haben die neue Tourenplanung dreimal erklärt. Zwei Niederlassungen disponieren damit, die anderen vier arbeiten weiter mit eigenen Excel-Listen. Welche Frage setzen Sie am Montag um halb acht auf die Agenda: warum diese vier Depots zurückliegen, oder was die zwei Dispositionen tatsächlich anders machen? Das entscheidet, ob Sie den nächsten Monat analysieren oder kopieren.

Sie haben dreimal erklärt, dass jeder Change Request einen Preis bekommt, bevor ein Entwickler ihn anfasst. Zwei Projektteams tun es. Die anderen vier bauen einfach weiter. Welche Frage setzen Sie am Montag auf die Agenda: warum die vier es nicht tun, oder was die zwei konkret anders machen? Diese Wahl entscheidet, ob Sie im nächsten Monat analysieren oder kopieren.

Sie haben dreimal erklärt, dass jede Konstruktionsänderung als ECR ins ERP geht, bevor die Montage sie sieht. Zwei Projektteams tun es. Die anderen vier nicht. Welche Frage setzen Sie am Montag auf die Agenda: warum die vier es liegen lassen, oder was die zwei tatsächlich anders machen? Das entscheidet, ob Sie den nächsten Monat analysieren oder kopieren.

Ich möchte mein „Bright-Spot“-Ranking und das Skript

Zwei Stunden · Senior Consultant · Bright-Spot-Ranking und Skript mitbringen

Die meisten Veränderungsprogramme scheitern an einer falschen Diagnose

Der fundamentale Attributionsfehler

Sie beobachten ein Verhalten, das sich nicht an die Situation anpasst, und deuten darin einen Charakterzug: mangelndes Gefühl für Dringlichkeit, Widerstand, veraltetes Denken. Chip und Dan Heath bezeichnen dies in ihrem Buch „Switch“ (2010) als den „fundamental attribution error“. Was wie Unwillen erscheint, ist oft ein situatives Problem.

Ihre CSMs fahren das Expansion-Playbook nicht, und Sie lesen daraus Charakter: kein kommerzieller Biss, zu nah am Kunden. Chip und Dan Heath nennen das in Switch (2010) den fundamentalen Attributionsfehler. Wer achtzig Accounts und eine volle Ticket-Queue betreut, hat ein Situationsproblem.

Fahrer erfassen die Standzeit an der Rampe nicht in der App, und Sie lesen Unwillen: Man will nicht kontrolliert werden. Chip und Dan Heath nennen das in Switch (2010) den fundamentalen Attributionsfehler. Oft liegt es an der Lage: Handschuhe an, kein Netz an Rampe 14, ein drängender Verlader.

Ihr Senior-Entwickler schreibt keine Übergabenotizen, und Sie lesen darin Desinteresse. Chip und Dan Heath nennen das in Switch (2010) den fundamentalen Attributionsfehler. Seine Woche zeigt: Jeder Incident beim größten Kunden landet bei ihm. Was nach Unwillen aussieht, ist ein Situationsproblem.

Ihr Servicetechniker gibt seinen Bericht erst eine Woche nach der Störung ab, und Sie lesen darin Nachlässigkeit. Chip und Dan Heath nennen das in Switch (2010) den fundamentalen Attributionsfehler. Oft steht er in einer Werkshalle ohne Netz, mit einem Formular aus vierzig Feldern.

Selbstbeherrschung ist eine endliche Ressource

Der zweite Mechanismus stammt aus demselben Buch: Selbstbeherrschung ist erschöpfbar. Die Replikationsstudien nach 2015 haben diesen Effekt geringer ausfallen lassen, als „Switch“ annimmt; daher verwenden wir ihn als Arbeitshypothese und nicht als Gesetz.

Jede Handlung, die bewusste Aufmerksamkeit erfordert, zehrt an derselben Quelle. Ein großes Veränderungsprogramm erfordert naturgemäß viel bewusste Aufmerksamkeit. Was Sie in Woche sechs als Faulheit wahrnehmen, ist dann einfach nur Erschöpfung.

Jede Handlung unter bewusster Kontrolle zehrt an derselben Reserve. Ein AE, der nach jedem Discovery-Call sieben MEDDICC-Felder in Salesforce pflegt, zahlt die Rechnung täglich. Was in Woche sechs wie schlampige CRM-Pflege aussieht, ist Erschöpfung.

Jede bewusst gesteuerte Handlung zehrt an derselben Quelle. Ein Disponent, der bei jedem Deutschland-Auftrag den neuen Mautzuschlag nachprüft, tut das neben sechzig anderen Entscheidungen. Was in Woche sechs wie Schlamperei wirkt, ist Erschöpfung.

Jedes Mal, wenn ein Kunde in Slack um eine Kleinigkeit bittet, muss Ihre Projektleitung wählen: mitnehmen oder separat bepreisen. Das kostet bewusste Kontrolle, zwanzigmal pro Woche. Was in Woche sechs wie Nachlässigkeit wirkt, ist Erschöpfung.

Jede Handlung, die bewusste Kontrolle verlangt, zehrt an derselben Reserve. Ein Arbeitsvorbereiter, der freitags jede Stückliste mit dem ERP abgleicht, tut das nebenher. Was Sie in Woche sechs als Schlamperei sehen, ist Erschöpfung.

Rechnen Sie dies anhand Ihrer eigenen Zahlen durch.

33%

Adoptionsquote

Bestimmen Sie zunächst Ihren Akzeptanzgrad: die Anzahl der Teams, die die neue Arbeitsweise derzeit tatsächlich anwenden, geteilt durch die Gesamtzahl der Teams, die sie anwenden sollten. Der Nenner ist also die Gesamtzahl der Teams, nicht die Anzahl der Teams, die Sie geschult haben. Beispiel: 2 von 6 Teams wenden die Methode an, das sind 33 Prozent.

Bestimmen Sie zuerst Ihre Adoptionsrate: die Zahl der AEs, die die neue Forecast-Methode wirklich nutzen, geteilt durch alle AEs mit Quote. Der Nenner umfasst also alle mit Quote, auch die zwei Neuen vom letzten Monat, nicht nur die Geschulten. Beispiel: 3 von 11 AEs nutzen sie, also 27 Prozent.

Bestimmen Sie zuerst Ihre Adoptionsrate: die Zahl der Niederlassungen, die den neuen Margenbericht pro Relation wirklich in der Wochenrunde nutzen, geteilt durch alle, die ihn nutzen sollten. Der Nenner umfasst also jede Niederlassung, auch die ohne Schulung. Beispiel: 3 von 8 Niederlassungen nutzen ihn, also 38 Prozent.

Bestimmen Sie zuerst Ihre Adoptionsrate: die Zahl der Teams, die die neue Arbeitsweise wirklich leben, geteilt durch alle Teams, die sie leben sollten. Zählen Sie also auch Support und Managed Services mit, nicht nur die geschulten Teams. Beispiel: 3 von 9 Teams arbeiten so, also 33 Prozent.

Bestimmen Sie zuerst Ihre Adoptionsrate: die Zahl der Projektleiter, die die Meilensteinrechnung wirklich binnen fünf Arbeitstagen nach dem FAT verschicken, geteilt durch alle Projektleiter mit laufendem Projekt. Nicht durch die drei aus der Schulung. Beispiel: 3 von 9, also 33 Prozent.

180 Stunden

Die Summe des Stillstands

Berechnen Sie anschließend den Stillstand. Beispielzahlen – tragen Sie Ihre eigenen Werte ein: drei angekündigte Änderungen in diesem Jahr, jeweils 60 Stunden Vorbereitungszeit, interner Stundensatz 85 Euro. Das ergibt 180 Stunden und 15.300 Euro für die Vorbereitung. Wenn eine der drei Änderungen umgesetzt wird, stehen 10.200 Euro still.

Beziffern Sie dann den Stillstand. Beispielzahlen, setzen Sie Ihre eigenen ein: drei Änderungen dieses Jahr (neue Pricing-Tiers, jährliche Vorauszahlung, ein geschärftes ICP), je 80 Stunden Vorbereitung zu 95 Euro intern. Das sind 22.800 Euro. Läuft eine davon, liegen 15.200 Euro still, bezahlt aus Ihrem Runway.

Beziffern Sie danach den Stillstand. Beispielzahlen, setzen Sie Ihre ein: drei angekündigte Änderungen dieses Jahr, etwa digitale Frachtbriefe, Zeitfensterbuchung an der Rampe und eine neue Dieselklausel. Je 70 Stunden Vorbereitung zu 80 Euro intern: zusammen 16.800 Euro. Läuft eine, liegen 11.200 Euro still.

Beziffern Sie dann den Stillstand. Beispielzahlen, setzen Sie Ihre eigenen ein: drei angekündigte Änderungen in diesem Jahr, etwa ein Standard-SOW, Value Pricing und ein Retainer-Modell. Jede kostete 50 Senior-Stunden, sonst abgerechnet zu 110 Euro. Zusammen 16.500 Euro. Läuft eine davon, liegen 11.000 Euro still.

Beziffern Sie dann den Stillstand. Beispielzahlen, setzen Sie Ihre ein: dieses Jahr eine neue Angebotsvorlage, ein Standard-Servicevertrag und die Stückliste im PLM, je 70 Stunden Vorbereitung zu 90 Euro intern. Das sind 210 Stunden und 18.900 Euro. Läuft eine, liegen 12.600 Euro still.

Stillstehende Industriemaschine in einer Werkstatt, niemand an der Steuerung

Unsere Einschätzung, kein gemessener Wert.

Jede Ankündigung, aus der nichts geworden ist, senkt die Akzeptanz der nächsten, denn wer zweimal miterlebt hat, wie ein Projekt im Sande verläuft, wartet dieses Mal erst einmal ab, bis es ernst wird. Das ist unsere Beobachtung bei Auftraggebern, keine gemessene Zahl, und dieser Punkt taucht in keiner Nachkalkulation auf.

Jede Ankündigung, aus der nichts wurde, drückt die Adoption der nächsten. Wer die Product-led-Motion und das vorige ICP hat versanden sehen, wartet diesmal erst die nächste Board-Sitzung ab. Das ist unsere Beobachtung bei Auftraggebern, keine gemessene Zahl, und dieser Posten steht in keinem Board-Deck.

Ein Fahrer, der die letzte Fahrten-App nach zwei Monaten verschwinden sah, wie das Kundenportal, das keiner öffnete, wartet bei der nächsten Ankündigung ab, bis es ernst wird. So drückt jede versandete Änderung die nächste. Das beobachten wir bei Auftraggebern, gemessen ist es nicht, und keine Tourenkalkulation zeigt diesen Posten.

Jede Ankündigung, aus der nichts wurde, drückt die nächste. Der Entwickler, der das versprochene Wissensteilen und die neue Schätzmethode beide versanden sah, wartet diesmal ab, ob es ernst wird. Das ist unsere Beobachtung bei Auftraggebern, keine gemessene Zahl, und dieser Posten steht in keiner Projektnachkalkulation.

Ein Arbeitsvorbereiter, der die digitale Plantafel und das vorige ECR-Verfahren hat versanden sehen, wartet bei der dritten Ankündigung erst ab, ob die Geschäftsführung es ernst meint. Das beobachten wir bei Auftraggebern, gemessen ist es nicht. In keiner Nachkalkulation taucht dieser Posten auf.

[ Vier Fragen ]

Vier Fragen

Beantworten Sie diese Fragen mit Ihren eigenen Zahlen oder Ihren eigenen Beobachtungen, nicht mit einem Gefühl.

adoptiegraad = teams die het draaien / teams die het zouden moeten draaien
  1. Wie hoch ist Ihre Akzeptanzquote bei der letzten von Ihnen angekündigten Änderung, ausgedrückt als Anteil der Teams, die diese umsetzen, geteilt durch die Anzahl der Teams, die sie umsetzen sollten?

  2. Welches Team erzielt derzeit bereits das Ergebnis, das Sie von allen erwarten, und messen Sie dieses Ergebnis mit einem Instrument oder anhand Ihres Eindrucks?

  3. Welcher Schritt des neuen Arbeitsablaufs erfordert mehr Klicks, mehr Bildschirmwechsel oder mehr Wartezeit als der alte, gemessen über einen gesamten Durchlauf?

    Welcher Schritt im neuen Renewal-Flow in HubSpot kostet mehr Klicks, Masken oder Freigabe-Wartezeit als der alte, gemessen vom Kündigungssignal bis zur Verlängerung?

    Welcher Schritt der neuen TMS-Auftragserfassung kostet Ihren Disponenten mehr Klicks, Masken oder Wartezeit als der alte, gemessen über eine Tour vom Auftrag bis zur Rechnung?

    Welcher Schritt der neuen Zeiterfassung pro Aufgabencode kostet mehr Klicks, Masken oder Wartezeit als der alte Wochenzettel, gemessen über einen vollen Sprint?

    Welcher Schritt im neuen Ersatzteilangebot kostet mehr Klicks, Masken oder Wartezeit als der alte, gemessen von der Anfrage bis zum Versand?

  4. Zu welchem Zeitpunkt in der Woche erhält jemand die Rückmeldung, dass er seine Arbeit gut macht, und wie viele Tage liegen zwischen der Handlung und dieser Rückmeldung?

Switch unterteilt jede Veränderung in drei Teile, die Sie separat festziehen können

Chip und Dan Heath bezeichnen diese als „Direct the Rider“, „Motivate the Elephant“ und „Shape the Path“ – auf Deutsch: „Den Reiter lenken“, „Den Elefanten bewegen“ und „Den Weg gestalten“. Unter jedem Abschnitt sind die genannten Unterpunkte aufgeführt, keine einzelnen Fragen.

Direct the Rider

Der Reiter am Steuer

„De Ruiter“ ist der analytische Teil, der nach Orientierung sucht und weitergrübelt, wenn die Richtung unklar ist.

Unter dem Motto „Direct the Rider“: Finden Sie die Lichtblicke, planen Sie die entscheidenden Schritte, weisen Sie den Weg zum Ziel.

Motivieren Sie den Elefanten

Bewegen Sie den Elefanten

Der Elefant ist der Teil, der die Energie liefert und den Komfort des heutigen Tages bevorzugt.

Unter dem Motto „Motivate the Elephant: Find the Feeling, Shrink the Change, Grow Your People“.

Den Weg gestalten

Gestalten Sie den Weg

Der Weg ist das Umfeld: das System, das Verfahren, die räumliche Anordnung.

Unter dem Motto „Shape the Path“: Passen Sie das Umfeld an, etablieren Sie Gewohnheiten und Handlungsauslöser, mobilisieren Sie die Gruppe.

Ein Porträt, das aus einzelnen Mosaikfliesen zusammengesetzt ist, die aus der Nähe betrachtet jeweils eine andere Farbe haben

Woche 1: Finden Sie die Lichtblicke

Was tun Sie in der ersten Woche als letztendlich Verantwortlicher? Ausschließlich „Find the Bright Spots“. Nicht die Fehleranalyse – diese dauert einen Monat und liefert Ursachen, die Sie nicht übernehmen können.

In „Switch“ (2010) wird das Beispiel Vietnam angeführt: Familien, die ihre Kinder viermal täglich mit Garnelen und Süßkartoffelblättern ernährten, hatten gesunde Kinder – und das trotz derselben Armut. Die Lösung war bereits vor Ort vorhanden.

Auswahl auf zwei Achsen

Bewerten Sie jedes Team auf einer Skala von 1 bis 5 hinsichtlich des messbaren Unterschieds, wobei 5 bedeutet, dass der Unterschied im Instrument selbst sichtbar ist und nicht nur im Eindruck. Bewerten Sie anschließend auf einer Skala von 1 bis 5 hinsichtlich der Übertragbarkeit, wobei 5 bedeutet, dass die Maßnahme ohne zusätzliche Befugnisse, ein zusätzliches System oder ein zusätzliches Budget umsetzbar ist. Auf beiden Achsen gilt: Je höher, desto besser. Ein Team, das bei der messbaren Differenz weniger als 4 Punkte erreicht, scheidet aus, ebenso wie ein Team, das bei der Übertragbarkeit weniger als 3 Punkte erreicht. Von den verbleibenden Teams gewinnt dasjenige mit der höchsten Summe beider Werte; bei gleicher Summe gewinnt das Team mit der höchsten Übertragbarkeit. Bleibt nichts übrig, dann besteht Ihre erste Aufgabe nicht darin, zu bewerten, sondern zu messen. Dies ist unsere Faustregel, keine Norm aus dem Lehrbuch.

Vom „Bright Spot“ zum Drehbuch

Fragen Sie das ausgewählte Team nicht, warum es gut läuft, sondern was es konkret tut – in Form von Handlungen und Zeitpunkten. Das ergibt Ihr „Script the Critical Moves“: maximal fünf Zeilen, jede davon eine Handlung mit einem Auslöser.

Fragen Sie die AE mit dem kürzesten CAC-Payback nicht, warum sie gewinnt, sondern was sie wann tut, etwa den Mutual Action Plan binnen einer Stunde nach der Demo. Das wird Ihr Script the Critical Moves: maximal fünf Zeilen, jede eine Handlung mit Auslöser.

Fragen Sie das Depot, wo es läuft, nicht warum, sondern was die Disponenten wann tun. Etwa: Um 15.30, bei Auftragsschluss, prüfen sie die Lenkzeiten von morgen gegen die Planung. Das wird Ihr Skript: maximal fünf Zeilen, je eine Handlung mit Auslöser.

Fragen Sie das Team, dessen Retainer-Kunde jedes Jahr verlängert, nicht, warum es läuft, sondern was es tut: wer den Kunden anruft, an welchem Tag, nach welchem Ticket. Das wird Ihr Script the Critical Moves: maximal fünf Zeilen mit je einem Auslöser.

Fragen Sie das Serviceteam, das Wartungsverträge abschließt, was es wann tut. Etwa: Bei der Inbetriebnahme liegt der Vertrag neben dem Abnahmeprotokoll. Daraus wird Ihr Script the Critical Moves: höchstens fünf Zeilen, je mit Auslöser.

In Woche zwei geht es darum, „Point to the Destination“ als ein einziges Schwarz-Weiß-Ziel zu definieren und das Skript bei einem weiteren Team zu testen.

Ein Schlüsselbund an einem Ring, von dem ein Schlüssel separat in der Hand gehalten wird
[ Nach Sektoren ]

Dieselben drei Schritte, drei unterschiedliche Diagnosen

Die Maßeinheit, das Messgerät und die Uhr unterscheiden sich je nach Sektor. Für alle drei gilt jedoch eine Regel: Der „Bright Spot“ ist Eigentum des Teams, das ihn liefert. Dieses Team legt fest, was in die Beschreibung aufgenommen wird, und liest sie als Erstes.

SaaS-Scale-up

  1. 01 „Direct the Rider“. Maßeinheit: Durchlaufzeit vom Vertragsabschluss bis zum ersten produktiven Nutzer, in Tagen. Instrument: Statusübergänge in Ihrem CRM und Ihrem Ticket-System. Zeitrahmen: zweiwöchiger Sprint. Ermitteln Sie das Onboarding-Team mit der kürzesten medianen Durchlaufzeit bei mindestens zehn Kunden. Erarbeiten Sie gemeinsam mit diesem Team, was am ersten Tag geschieht; das Team legt fest, was in die Beschreibung aufgenommen wird, und liest diese als Erstes.
  2. 02 „Motivate the Elephant. Shrink the Change“: ein Sprint, ein Segment, nicht der gesamte Kundenstamm. Lassen Sie das Team im Sprint-Review die eigene Durchlaufzeitkurve der letzten zehn Kunden zeigen, nicht die eines Benchmarks. Auslöser: Die Kurve wird auf dem Bildschirm angezeigt, bevor jemand das Thema Kapazität anspricht.
  3. 03 Den Weg gestalten. Die Umgebung anpassen: Entfernen Sie die Felder, die niemand ausfüllt, und legen Sie den ersten entscheidenden Schritt im Ablauf als obligatorischen Statusübergang fest. Was nicht im Ablauf enthalten ist, muss sich jemand merken, und genau das ist die Ressource, die irgendwann erschöpft ist.
Erfahren Sie, wie wir diese Kennzahl bei SaaS-Scale-ups handhaben

Logistik

  1. 01 „Direct the Rider“. Maßeinheit: Anzahl der Scanabweichungen pro Fahrt und Wartezeit beim Cross-Docking in Minuten. Instrument: Scanprotokolle aus Ihrem TMS und die Fahrtenberichte. Zeitrahmen: täglich, denn der Fehler von heute ist morgen nicht mehr auffindbar. Ermitteln Sie den Standort oder das Team mit der geringsten Abweichung pro Fahrt.
  2. 02 „Motivate the Elephant“. „Find the Feeling“ ohne Theater: Lassen Sie die Planer einmal auf der Tour mit den meisten Abweichungen mitfahren.
  3. 03 Den Weg gestalten. Gewohnheiten und Handlungsauslöser etablieren: Verknüpfen Sie den Scanvorgang mit einem physischen Moment, der ohnehin bereits stattfindet, beispielsweise dem Schließen der Tür oder dem Abmelden am Empfang. Motivieren Sie das Team mithilfe der Tagesübersicht in der Halle – mit Teamwerten, nicht mit Namen einzelner Personen.
Erfahren Sie, welche Auswirkungen Scanabweichungen pro Fahrt in der Logistik haben

Maschinenbau

  1. 01 „Direct the Rider“. Maßeinheit: Abweichung zwischen Vorkalkulation und Nachkalkulation in Stunden pro Serviceauftrag sowie die Anzahl der Stücklistenänderungen nach Freigabe. Instrument: Stundenerfassung und Serviceberichte in Ihrem ERP-System. Zeitrahmen: pro Projektphase, da eine Durchlaufzeit von mehreren Monaten keinen wöchentlichen Rhythmus zulässt. Ermitteln Sie das Projektteam mit der geringsten Abweichung bei der Nachkalkulation über drei abgeschlossene Aufträge hinweg. Drei Aufträge reichen nicht aus, um Zufallsschwankungen auszuschließen; überprüfen Sie das Ergebnis daher bei einem zweiten Projektleiter, bevor Sie etwas übernehmen. Die Beschreibung bleibt Eigentum dieses Projektteams.
  2. 02 „Motivate the Elephant. Grow Your People“ als Kompetenzaufbau, nicht als Identitätsgeschichte: Der Mechaniker, der den Servicebericht vollständig ausfüllt, ist der Mechaniker, dessen Mehrarbeit tatsächlich in Rechnung gestellt wird.
  3. 03 Den Weg gestalten. Die Umgebung anpassen: Kürzen Sie den Servicebericht auf die Felder, die tatsächlich in die Rechnungsstellung einfließen. In unserer Arbeit stellen wir fest, dass jedes Feld, das zu nichts führt, die Ausfüllquote aller anderen Felder senkt.
Sehen Sie, wie sich die Abweichung bei der Nachkalkulation im Maschinenbau auswirkt

Sie beobachten die Arbeit, nicht die Menschen, und das Ziel ist, im Übrigen weniger Klicks zu tätigen.

Bitte bringen Sie mit

Ein zweistufiges Urteilsmuster

Das Modell darf Schritt 4 erst ausführen, nachdem Sie geantwortet haben. Genau dieses Muster bezeichnen wir bei „Agentic“ als „Gated Agent“: eine feste Rubrik, eine strenge Ausschlussregel und ein menschlicher Schritt in der Mitte.

Bevor Sie dieses Produkt verwenden

Bevor Sie etwas einfügen: Lassen Sie Kundennamen, Mitarbeiternamen, Tarife und alle unter eine Geheimhaltungsvereinbarung fallenden Informationen weg. Diese Analyse basiert auf Rollen und Teambezeichnungen, nicht auf Namen, und das ist kein Kompromiss, sondern genau der Grund, warum das Ergebnis kopierbar ist. Für Unternehmensdaten nutzen Sie bitte ein Geschäftskonto mit einer Auftragsverarbeitungsvereinbarung; ein kostenloses Privatkundenkonto bietet diese Grundlage nicht.

Für Ihren Betriebsrat

Noch etwas – und das ist keine reine Formalität. Das Ziel besteht darin, dass die anderen Teams weniger Klicks tätigen und weniger Nachbesserungsarbeit leisten müssen, nicht darin, jemanden zu überwachen. Formulieren Sie dies so gegenüber Ihrem Betriebsrat und halten Sie sich anschließend auch daran.

Rol: je bent veranderanalist. Ik lever teamgegevens op rolniveau, zonder namen.

Ik plak hieronder:
- De werkwijze die overal zou moeten draaien, in een zin.
- De meeteenheid en het instrument waaruit die komt.
- De meetperiode, met begin- en einddatum.
- Per team (A, B, C ...): teamgrootte, rolsamenstelling, score op de meeteenheid,
  en wat dat team feitelijk anders doet in handelingen.

Opdracht:
1. Rangschik de teams op twee assen. Scoor elk team 1 tot 5 op meetbaar verschil,
   waarbij 5 betekent dat het verschil zichtbaar is in het instrument, niet in de
   indruk. Scoor daarna 1 tot 5 op kopieerbaarheid, waarbij 5 betekent dat de
   handeling uitvoerbaar is zonder extra bevoegdheid, extra systeem of extra budget.
   Hoger is beter op beide assen. Een team dat lager dan 4 scoort op meetbaar
   verschil valt af, en een team dat lager dan 3 scoort op kopieerbaarheid valt af.
   Van wat overblijft wint het team met de hoogste som van beide scores; bij gelijke
   som wint de hoogste kopieerbaarheid. Blijft er niets over, dan is je eerste werk
   niet ranken maar meten. Toon beide scores per team in een tabel.
2. Blijft er geen team over, meld dat, benoem welke meting ontbreekt en stop hier.
   Anders: noem het winnende team de bright spot, motiveer met de cijfers,
   in maximaal 150 woorden.
3. Geef mij tien vragen voor dat team. Alleen handelingsvragen met een tijdstip of
   een trigger. Geen vragen naar houding, motivatie of mening.
4. Wacht op mijn antwoorden. Schrijf daarna een Script the Critical Moves van
   maximaal vijf regels. Elke regel is een handeling met een trigger, geen houding.
5. Benoem per regel welk obstakel op het Pad die regel wegneemt.
6. Sluit af met wat je niet weet en welke gegevens ik nog moet aanleveren.

Wo dieser Rahmen nicht funktioniert

Die Autoren äußern sich in „Switch“ (2010) selbst ganz klar dazu. Das Konzept ist bewusst unvollständig und auf Einprägsamkeit ausgerichtet, nicht auf Vollständigkeit. Es scheitert, wenn jemand die aktuelle Situation aufrichtig bevorzugt; dann lässt sich kein Weg entwerfen, dann liegt ein Interessenkonflikt vor. Es geht von wenig formaler Macht aus. Verfügen Sie über diese, und ist eine Entscheidung einfach eine Entscheidung, dann stehen Ihnen andere Instrumente zur Verfügung. Und es geht um Verhalten, nicht um eine falsche Strategie. Ein gut umgesetzter falscher Plan bleibt ein falscher Plan. Und wir verfügen über keine eigenen Kundendaten, die vorhersagen, ob Ihre Veränderung erfolgreich sein wird – daher tun wir auch nicht so, als ob.

Weiterlesen

Ich ziehe es vor, dies als Arbeitssitzung statt als Kennenlerntermin zu gestalten.

  • In zwei Stunden erstellen wir gemeinsam Ihr „Bright-Spot“-Ranking, wobei die beiden Achsen anhand Ihrer eigenen Zahlen ausgefüllt werden.
  • In zwei Stunden bauen wir gemeinsam Ihr Bright-Spot-Ranking Ihrer Pods, beide Achsen mit Ihren eigenen CRM-Zahlen.
  • In zwei Stunden erstellen wir gemeinsam Ihr Bright-Spot-Ranking der Niederlassungen, beide Achsen mit Ihren Tourendaten.
  • In zwei Stunden bauen wir gemeinsam Ihr Bright-Spot-Ranking, mit Adoption und Projektmarge pro Team aus Ihrem eigenen PSA.
  • In zwei Stunden bauen wir Ihr Bright-Spot-Ranking der Projektteams, beide Achsen gefüllt mit Ihren Stunden und Margen.
  • Anschließend verfasse ich gemeinsam mit Ihnen das „Script the Critical Moves“ mit maximal fünf Zeilen für ein konkretes Team.

Diese beiden Teile nehmen Sie mit, auch wenn wir sonst nichts unternehmen.

Ich möchte mein „Bright-Spot“-Ranking und das Skript

Zwei Stunden · Senior Consultant · Bright-Spot-Ranking und Skript mitbringen